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Geschichte des Papiermacherhandwerks – Bütten, Fasern & Papiermühle

Papiermacher verwandelten textile Fasern in dünne, beschreibbare Bögen und schufen damit eine Grundlage für Verwaltung, Bildung und Buchdruck.

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Geschichte des Papiermacherhandwerks – Bütten, Fasern & Papiermühle
Der Papiermacher im Ständebuch von 1568. Jost Amman / Hans Sachs, Das Ständebuch, 1568 · Wikimedia Commons

Historisches Handwerk

Papiermacher verwandelten über Jahrhunderte alte Textilien, Wasser und handwerkliche Erfahrung in einen der wichtigsten Informationsträger der Weltgeschichte. In der europäischen Papiermühle wurden Lumpen sortiert, zerkleinert und durch wassergetriebene Stampfwerke zu Faserbrei aufgeschlossen. Der Papiermacher schöpfte daraus Bogen für Bogen mit einem Sieb, presste, trocknete, leimte und glättete sie. Aus diesem Handwerk entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine hochmechanisierte Industrie; der heutige anerkannte Ausbildungsberuf heißt Papiertechnologe/Papiertechnologin.

Papiermacher aus Jost Ammans Ständebuch von 1568
Papiermacher im Ständebuch von Jost Amman und Hans Sachs, 1568.

Die Erfindung des Papiers in Ostasien

Papier entstand nicht in Europa. Archäologische Funde zeigen papierartige Faserblätter in China bereits vor dem Jahr 105 n. Chr. Der chinesische Hofbeamte Cai Lun wird traditionell mit einer Verbesserung und systematischen Beschreibung der Papierherstellung um 105 n. Chr. verbunden, gilt heute aber nicht mehr als alleiniger „Erfinder“ des Papiers. Entscheidend war das Prinzip, Pflanzen- und Textilfasern in Wasser zu vereinzeln, auf einem Sieb zu einer dünnen Schicht zu verteilen und nach dem Trocknen als beschreibbares Blatt zu nutzen.

Von China verbreitete sich das Wissen über Zentralasien in die islamische Welt. Papier wurde dort zu einem wichtigen Medium für Verwaltung, Handel und Wissenschaft. Über den Mittelmeerraum gelangte die Technik schließlich nach Europa.

Europäische Papiermühlen

Seit dem Mittelalter entstanden in Europa zunehmend Papiermühlen. Italien entwickelte sich im 13. und 14. Jahrhundert zu einem wichtigen Zentrum. Dort wurden Techniken wie wassergetriebene Stampfwerke, tierische Leimung und Wasserzeichen weiterentwickelt beziehungsweise verbreitet. Papier war leichter und auf Dauer preiswerter verfügbar als Pergament und passte hervorragend zum wachsenden Bedarf von Handel, Verwaltung, Universitäten und später Buchdruck.

Nürnberg 1390: Ulman Stromers Papiermühle

Für den deutschen Sprachraum ist Nürnberg ein Schlüsselort. Der Kaufmann Ulman Stromer ließ 1390 an der Pegnitz eine Papiermühle einrichten. Die Museen der Stadt Nürnberg bezeichnen sie als erste Papiermühle Deutschlands; in einer ihrer Darstellungen wird sie sogar als erste Nordeuropas bezeichnet. Die Verbindung aus Wasserenergie, Handel und später einem starken Druckgewerbe machte Nürnberg zu einem besonders bedeutenden Medienzentrum. citeturn739978search24turn739978search25

Hadern: Papier aus alten Textilien

Der wichtigste europäische Rohstoff war über Jahrhunderte nicht Holz, sondern Hadern – alte Textilien aus Leinen, Hanf und später Baumwolle. Lumpensammler belieferten die Papiermühlen. Die Stoffe wurden nach Qualität und Farbe sortiert, Knöpfe, Nähte und Fremdteile entfernt und die Hadern in kleine Stücke geschnitten.

Die Versorgung mit geeigneten Lumpen war so wichtig, dass Hadernhandel regional kontrolliert oder beschränkt wurde. Gute weiße Leinenfasern lieferten besonders hochwertige Schreib- und Druckpapiere.

Faulen, Stampfen und Aufschließen

Die vorbereiteten Hadern wurden eingeweicht und je nach Verfahren kontrolliert gelagert beziehungsweise fermentiert, um das Material leichter zerfasern zu können. Danach bearbeiteten Stampfhämmer die Lumpen in wassergefüllten Trögen. Das Wasserrad der Papiermühle trieb eine Nockenwelle an, die schwere Holzstempel rhythmisch anhob und fallen ließ.

Das Ziel war kein Brei aus zerstörten Fasern, sondern eine Suspension möglichst gut vereinzelter, ausreichend langer Fasern. Der Papiermacher musste erkennen, wann der Stoff den richtigen Aufschlussgrad erreicht hatte.

Historische Papierherstellung mit Lumpen, Stampfwerk, Bütte und Presse
Jost Ammans Darstellung der Papierproduktion von 1568 zeigt Hadern, wassergetriebenes Stampfwerk, Bütte, Presse und Trocknung.

Die Bütte und das Schöpfsieb

Der fertige Faserstoff wurde mit viel Wasser in einer großen Bütte verdünnt. Der Büttgeselle tauchte eine rechteckige Form – ein feines Drahtsieb im Holzrahmen – in die Suspension und hob sie waagerecht heraus. Durch kurze, geübte Bewegungen verteilte er die Fasern gleichmäßig, während das Wasser durch das Sieb ablief.

Ein abnehmbarer Deckelrahmen, der sogenannte Deckel, begrenzte die Blattgröße und bestimmte den Rand. Das gleichmäßige Schöpfen war eine hochgelernte Tätigkeit: Zu viel Stoff machte den Bogen dick, zu wenig führte zu schwachen Stellen; ungleichmäßige Bewegung erzeugte Wolkigkeit und unterschiedliche Dicke.

Traditionelles Handschöpfen von Papier aus einer Bütte
Traditionelles Handschöpfen mit Form und Deckel.

Gautschen, Pressen und Trocknen

Der frisch geschöpfte, noch sehr nasse Bogen wurde auf einen Filz abgelegt – dieser Vorgang heißt Gautschen. Auf Papier folgte Filz, auf Filz wieder Papier, bis ein hoher Stapel entstanden war. Eine kräftige Presse entfernte anschließend einen großen Teil des Wassers.

Danach wurden die Bogen voneinander getrennt und zum Trocknen aufgehängt oder auf geeigneten Flächen ausgelegt. Papiermacher mussten dabei verhindern, dass die Bogen zusammenklebten, verzogen oder verschmutzten.

Leimen und Glätten

Ungleimtes Papier saugt Tinte stark auf. Schreib- und viele Druckpapiere wurden deshalb nach dem Trocknen mit einer Leimlösung behandelt, in Europa häufig auf Basis tierischer Gelatine. Die Leimung verringerte die Saugfähigkeit und verbesserte die Beschreibbarkeit.

Nach erneutem Trocknen wurde Papier geglättet – durch Reiben, Hämmern, Pressen oder später durch Walzen. Qualität zeigte sich in gleichmäßiger Stärke, sauberer Oberfläche, ausreichender Festigkeit und kontrollierter Saugfähigkeit.

Wasserzeichen

Auf das Schöpfsieb konnten dünne Drahtfiguren aufgenäht werden. Dort lag weniger Faserstoff, sodass im Gegenlicht ein helleres Motiv erschien: das Wasserzeichen. Papiermühlen verwendeten Zeichen zur Kennzeichnung von Herkunft, Sorte oder Hersteller. Für Historiker sind Wasserzeichen heute wichtige Hilfsmittel zur Datierung und Herkunftsbestimmung.

Arbeitsteilung in der Papiermühle

Eine Papiermühle war kein Ein-Mann-Betrieb. Hadern mussten gesammelt und sortiert, Stampfwerke bedient, der Stoff vorbereitet, Bogen geschöpft, gegautscht, gepresst, getrennt, getrocknet, geleimt, geglättet und sortiert werden. Frauen und Kinder waren in vielen Papiermühlen besonders beim Sortieren der Lumpen, Trennen und Trocknen beschäftigt, während die formale Meisterwelt häufig männlich geprägt blieb.

Jost Amman 1568 als Primärquelle

Der Holzschnitt von 1568 gehört zu den anschaulichsten Quellen des frühneuzeitlichen Papiermacherhandwerks. Er zeigt, dass nahezu der gesamte Herstellungsablauf bereits räumlich in einer spezialisierten Mühle organisiert war.

Werkzeuge und Einrichtungen

Werkzeug / Anlage Funktion
Hadernmesser Alte Textilien zerschneiden und Fremdteile entfernen.
Stampfwerk Lumpenfasern mit Wasser mechanisch aufschließen.
Bütte Verdünnten Papierstoff bereitstellen.
Form und Deckel Einzelnen Papierbogen schöpfen und Format begrenzen.
Filze Nasse Bogen beim Gautschen voneinander trennen.
Spindelpresse Wasser aus dem Papier-Filz-Stapel pressen.
Trockenleine / Trockenboden Bogen trocknen.
Leimbütte Oberflächen- beziehungsweise Ganzleimung durchführen.
Glättwerkzeug / Kalander Oberfläche verdichten und glätten.

Der vollständige historische Arbeitsprozess

  1. Hadern sammeln, nach Material, Farbe und Qualität sortieren.
  2. Nähte, Knöpfe und Verschmutzungen entfernen und Lumpen zerschneiden.
  3. Hadern waschen, einweichen und für den Faseraufschluss vorbereiten.
  4. Im wassergetriebenen Stampfwerk zu Faserstoff zerlegen.
  5. Stoff mit Wasser in der Bütte auf die gewünschte Konzentration bringen.
  6. Mit Form und Deckel einen gleichmäßigen Bogen schöpfen.
  7. Auf Filz gautschen und Papier-Filz-Stapel aufbauen.
  8. Stapel pressen, Bogen trennen und trocknen.
  9. Papier leimen, erneut trocknen und glätten.
  10. Bogen sortieren, zählen, bündeln und nach Qualität verkaufen.
Papierherstellung in der Encyclopédie des 18. Jahrhunderts
Papierherstellung in der Encyclopédie des 18. Jahrhunderts: Die Arbeitsschritte sind bereits hoch spezialisiert.

Der Holländer verändert den Faseraufschluss

Im späten 17. Jahrhundert verbreitete sich der sogenannte Holländer beziehungsweise Holländermahlgang. Eine rotierende Messerwalze bearbeitete den Faserstoff in einem ovalen Trog. Gegenüber den Stampfhämmern konnte der Prozess schneller und kontrollierter ablaufen. Das Gerät wurde zu einem wichtigen Schritt auf dem Weg zur industriellen Papierproduktion.

Die Lumpenknappheit

Mit Buchdruck, Verwaltung, Zeitungen und wachsender Alphabetisierung stieg der Papierbedarf schneller als das Angebot geeigneter Hadern. Papiermacher und Erfinder suchten deshalb nach neuen Faserquellen. Stroh, Holz und andere Pflanzenmaterialien wurden untersucht. Der Rohstoffwechsel sollte das 19. Jahrhundert entscheidend prägen.

1799: Der Schritt zur kontinuierlichen Papierbahn

Der Franzose Louis-Nicolas Robert entwickelte Ende des 18. Jahrhunderts eine Maschine, die Papier nicht mehr bogenweise, sondern als kontinuierliche Bahn herstellen sollte; 1799 erhielt er ein Patent. In England entwickelten die Brüder Henry und Sealy Fourdrinier zusammen mit Bryan Donkin das Prinzip weiter. Daraus entstand die Langsieb- beziehungsweise Fourdriniermaschine – die technische Grundlage vieler moderner Papiermaschinen.

Modell einer frühen Fourdrinier-Papiermaschine
Modell einer frühen Fourdrinier-Papiermaschine: Aus dem einzeln geschöpften Bogen wird eine kontinuierliche Papierbahn.

Die Papiermaschine des 19. Jahrhunderts

Auf dem endlosen Sieb verteilt sich der stark verdünnte Faserstoff kontinuierlich. Wasser läuft ab beziehungsweise wird abgesaugt, Pressen entfernen weitere Feuchtigkeit, und beheizte Trockenzylinder trocknen die Bahn. Am Ende wird Papier als Rolle aufgewickelt. Damit konnte die Produktion gegenüber Handpapier um Größenordnungen steigen.

Fourdrinier-Papiermaschine um 1860
Fourdriniermaschine des 19. Jahrhunderts – die Papierproduktion wird zum kontinuierlichen Industrieprozess.
Schnittzeichnung einer Fourdrinier-Papiermaschine von 1905
Schnittzeichnung einer Fourdrinier-Papiermaschine von 1905.

Holz als neuer Rohstoff

Im 19. Jahrhundert wurde Holz zum entscheidenden Faserrohstoff. Mechanischer Holzschliff und chemische Zellstoffverfahren ermöglichten enorme Mengen. Holzschliff enthält viel Lignin und eignete sich besonders für preiswerte Papiere, altert jedoch schneller. Chemischer Zellstoff entfernt einen größeren Anteil unerwünschter Holzbestandteile und liefert festere, alterungsbeständigere Fasern.

Dieser Rohstoffwechsel machte Zeitungen, Verpackungen, Bücher und Schreibpapier für einen Massenmarkt möglich – veränderte aber zugleich Wälder, Energieverbrauch, Wasserbedarf und Chemikalieneinsatz der Industrie.

Papierfabrik statt Papiermühle

Die industrielle Papierfabrik vereinte Stoffaufbereitung, Papiermaschine, Energieversorgung, Wasseraufbereitung, Trocknung und Ausrüstung. Maschinen wurden breiter und schneller, Dampf und später Elektrizität ersetzten die alte Wasserradmechanik als Hauptantrieb. Der Papiermacher wurde zunehmend zum Prozess- und Anlagenfachmann.

Recyclingpapier

Altpapier ist heute ein zentraler Rohstoff. Es wird gesammelt, sortiert, zerfasert und von Störstoffen gereinigt. Für bestimmte grafische Papiere kann zusätzlich Druckfarbe durch Deinking entfernt werden. Fasern können jedoch nicht unbegrenzt recycelt werden: Durch wiederholte Nutzung werden sie kürzer und verändern ihre Bindungsfähigkeit. Deshalb bleiben Frischfasern in vielen Stoffkreisläufen notwendig.

Handpapier heute

Die traditionelle Technik ist nicht verschwunden. Künstler, Restaurierungswerkstätten, Museen und kleine Manufakturen schöpfen weiterhin Papier von Hand. Für Restaurierungen kann handgeschöpftes Hadernpapier besonders wertvoll sein, weil Faser, Farbe, Format, Wasserzeichen und Oberflächenstruktur gezielt an historische Vorbilder angepasst werden können.

Handwerkliche Papierherstellung im Jahr 2019
Handwerkliche Papierherstellung 2019 – Schöpfen aus der Bütte wird bis heute praktiziert.
Manuelle Bearbeitung von Papierfaserbrei bei heutiger Handpapierherstellung
Manuelle Verarbeitung des Faserstoffs bei heutiger Handpapierherstellung.

Die Fourdrinier-Technik lebt weiter

Moderne Papiermaschinen sind gewaltig größer, schneller und stärker automatisiert als ihre Vorfahren. Das Grundprinzip des kontinuierlichen Stoffauflaufs, der Entwässerung, Pressung und Trocknung lässt sich jedoch weiterhin erkennen. Erhaltene historische Maschinen wie jene in Frogmore Mills machen diesen Übergang anschaulich.

Historische Fourdrinier-Papiermaschine in Frogmore Mills als erhaltene Produktionstechnik
Erhaltene Fourdrinier-Papiermaschine in Frogmore Mills.

Papiertechnologe heute

Der aktuelle anerkannte Ausbildungsberuf heißt Papiertechnologe/Papiertechnologin. Nach dem Bundesinstitut für Berufsbildung dauert die Ausbildung 36 Monate. Die geltende Ausbildungsordnung stammt vom 20. April 2010. Papiertechnologen produzieren Papier, Karton, Pappe und Zellstoff, bedienen und optimieren Anlagen, führen Mess- und Prüfaufgaben durch, nutzen Prozessleitsysteme und übernehmen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten. citeturn739978search0turn739978search26

Der 2026 anerkannte Beruf ist damit klar ein industrieller Verfahrenstechnikberuf. Die Berufsgenealogie des BIBB zeigt zugleich die direkte Entwicklung vom früheren Papiermacher/Papiermacherin über Fachrichtungen hin zum Papiertechnologen. citeturn739978search26

Zeitstrahl des Papiermacherhandwerks

Zeit / Jahr Entwicklung
vor 105 n. Chr. Frühe papierartige Faserblätter sind in China archäologisch belegt.
um 105 Cai Lun wird traditionell mit einer systematischen Verbesserung beziehungsweise Beschreibung der Papierherstellung verbunden.
8.–10. Jahrhundert Papierproduktion verbreitet sich über Zentralasien in die islamische Welt.
12.–13. Jahrhundert Papiermühlen entstehen in Teilen des mediterranen Europas.
13.–14. Jahrhundert Italienische Papierzentren verbessern Mühlenbetrieb, Leimung und Wasserzeichentechnik.
1390 Ulman Stromer richtet an der Pegnitz die erste bekannte deutsche Papiermühle ein. citeturn739978search25
15. Jahrhundert Buchdruck und Verwaltung steigern die Nachfrage nach Papier stark.
1568 Jost Amman dokumentiert Papiermühle und Arbeitsablauf im Ständebuch.
spätes 17. Jahrhundert Der Holländer beschleunigt und verändert den Faseraufschluss.
18. Jahrhundert Technische Enzyklopädien beschreiben die Handpapierproduktion detailliert.
1799 Louis-Nicolas Robert patentiert eine Maschine für kontinuierliche Papierherstellung.
frühes 19. Jahrhundert Fourdrinier und Donkin entwickeln die Langsiebmaschine industriell weiter.
1840er Jahre Holzschliff und andere Holzfaserverfahren gewinnen als Antwort auf Hadernknappheit an Bedeutung.
zweite Hälfte 19. Jh. Chemische Zellstoffverfahren ermöglichen große Mengen hochwertigerer Holzfasern.
um 1900 Papierfabriken arbeiten mit kontinuierlichen, dampfbeheizten Maschinen und großen Rollen.
20. Jahrhundert Elektrifizierung, Prozessmesstechnik, Beschichtung und Automatisierung verändern Produktion und Produkte.
1975 Papiermacher/Papiermacherin ist als industrieller Ausbildungsberuf geregelt.
1991 Ausbildung erhält Fachrichtungen Papier-Karton-Pappe und Zellstoff. citeturn739978search26
2005 Berufsbezeichnung Papiertechnologe mit Fachrichtungen.
2010 Aktuelle Ausbildungsordnung Papiertechnologe/Papiertechnologin wird erlassen.
2026 Der dreijährige Beruf verbindet Papier- und Zellstoffwissen mit automatisierter Prozessführung, Qualitätskontrolle, Wartung und ökologischen Anforderungen. citeturn739978search0

Quellen und weiterführende Informationen

Bildnachweise

Alle zehn Abbildungen wurden aus frei nachnutzbaren Beständen von Wikimedia Commons in Shopify gespeichert. Historische Drucke sind gemeinfrei; neuere Fotografien stehen unter den jeweils auf den Commons-Dateiseiten angegebenen freien Lizenzen.

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AUTOR · RECHERCHE · EINORDNUNG

Über Recherche und Gestaltung

M. Achberger

Für das Zunftlexikon recherchiere ich historische Quellen, Museumsbestände, Handwerksordnungen und Bildquellen. Ich ordne die Entwicklung der Berufe ein und verbinde dieses Wissen mit meiner künstlerischen Arbeit im Atelier Achberger. Wo sich Regeln und Bezeichnungen regional oder zeitlich unterscheiden, kennzeichne ich das so genau wie möglich.

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