
Hammer, Zange und Amboss
SchmiedWarmumformungGrundwerkzeuge
Der Hammer bringt Energie in das Werkstück, die Zange hält das heiße Metall und der Amboss liefert die Gegenfläche. Schon dieses Dreieck erklärt einen großen Teil der klassischen Schmiedearbeit. Unterschiedliche Hammerbahnen, Zangenmäuler, Gesenke und Ambossformen entstanden für unterschiedliche Aufgaben.
Werkzeugkunde war immer auch Materialkunde. Eisen musste im richtigen Temperaturbereich bearbeitet werden. Zu kalt widersetzt es sich dem Umformen, zu hohe Temperaturen können das Material schädigen. Der Schmied „liest“ deshalb Farbe, Klang und Verhalten des Werkstücks.
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Goldschmiedewerkbank: Präzision im Millimeterbereich
GoldschmiedSägenFeilenFassen
Wo ein Grobschmied mit kräftigen Schlägen arbeitet, zählt beim Goldschmied die kontrollierte Bewegung kleinster Werkzeuge. Sägebogen, Feilen, Stichel, kleine Hämmer, Zangen und Haltevorrichtungen bilden ein enges System rund um den Arbeitsplatz.
Das zeigt, warum die Kategorie „Metallhandwerk“ allein zu grob ist. Werkstoffwert, Werkstückgröße, gewünschte Oberfläche und Genauigkeit bestimmen die Werkzeugwelt. Goldschmied und Hufschmied teilen Materialkenntnis – aber kaum denselben Arbeitsmaßstab.
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